153 Millionen Ausweis-Scans im Darknet

- Meldung

Ein aktueller Leak in den USA, der auch deutsche Urlauberinnen und Urlauber betreffen könnte.
Der Verifizierungsdienst IDScan hat ein massives Datenleck bestätigt. Hacker erbeuteten Führerscheine, Pässe und Fotos. Die Daten werden bereits im Darknet zum Kauf angeboten. Betroffen sind auch Partner des Dienstes wie Hertz oder FedEx.
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Das heißt: Auch Urlauberinnen und Urlauber aus Deutschland, die bei einem Mietwagenverleih der letzten Jahre ihren Pass in den USA oder Kanada scannen ließen, sind potenziell im Datensatz zu finden. Die veröffentlichten Daten sind aber nicht nur ein rein privates Risiko. Kompromittierte Identitäten von Mitarbeitenden, zum Beispiel aus der Verwaltung, können ein Einfallstor für zielgerichtetes Social Engineering auf IT-Infrastrukturen sein.

Drei Cyber Takeaways:

  • Besondere Vorsicht: Sollten Sie eine verdächtige Nachricht in Verbindung mit einer Buchung oder einem Kauf erhalten, handeln Sie nicht vorschnell und prüfen Sie den Absender genau.
  • Sensible Daten schützen: Überlegen Sie, welche Daten der Anbieter wirklich benötigt, welche er tatsächlich verlangt und welche Sie bereit sind preiszugeben. Sie haben das Recht, in Kopien oder Scans unnötige Angaben unkenntlich zu machen. Machen Sie davon Gebrauch und schützen Sie 
    so ihre sensiblen Daten.
  • Gefahrenabwehr: Regelmäßige Schulungen halten das Wissen über neue Bedrohungen und Schutzmaßnahmen aktuell. So bleiben Sie aufmerksam, erkennen Risiken schneller und können auch personalisierte Phishing-Mails – etwa nach einem Datenleck – besser einschätzen.