Die Landesbehörde für Cybersicherheit in Baden-Württemberg

Moxa-Geräte von kritischen Sicherheitslücken betroffen

- Warnmeldung

Einige Geräteserien von Moxa haben erhebliche Schwachstellen. Angreifende könnten sich umfangreichen Zugriff bis hin zur vollständigen Übernahme des Geräts verschaffen. Für die Serien stellt Moxa ein Firmware-Update bereit, das Betreibende rasch installieren sollten.
Mensch arbeitet an Serverschrank mit gelben Kabeln

© Adobe Stock

Geräteübernahme und Rechte-Erweiterung

Laut Hersteller sind die folgenden Produktreihen betroffen von den Schwachstellen:

  • EDR-G9010 Series
  • EDR-8010 Series
  • EDF-G1002-BP Series
  • TN-4900 Series
  • NAT-102 Series
  • NAT-108 Series
  • OnCell G4302-LTE4 Series

Die Geräte haben die folgenden drei kritischen Schwachstellen:

  • CVE-2025-6950 (EUVD-2025-34856): Angreifende können die Authentifizierung umgehen und User imitieren. Dadurch können sie das betroffene Gerät übernehmen. CVSS-Base-Score: 9.9/10.
  • CVE-2025-6949 (EUVD-2025-34857) und CVE-2025-6893 (EUVD-2025-34848): Angreifende können die Rechte erweitern. CVSS-Base-Score: jeweils 9.3/10

Moxa stellt Netzwerklösungen für die Industrieautomation her. Der Hauptsitz ist in Taiwan.

Empfehlungen des Herstellers

Moxa stellt für die betroffenen Geräteserien das Firmware-Update v3.21 zur Verfügung. Betreibende sollten dieses Update oder eine höhere Version zeitnah einspielen. Das Update schließt weiter Schwachstellen, die allerdings weniger kritisch eingestuft sind.