Photovoltaik-Anlagen im Fokus: Ist Ihre Anlage geschützt?

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BSI und BfV warnen vor gezielter Auskundschaftung durch russische Akteure. Im Fokus stehen internetfähige Photovoltaik-Anlagen. Die CSBW gibt Tipps, wie Sie Ihre Anlage und weitere IoT-Geräte schützen können.
Mensch hält Smartphone in der Hand

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Aktuell warnen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vor gezielten Erkundungsaktivitäten russischer Akteure. Dabei stehen Photovoltaik-Anlagen im Fokus, die unzureichend geschützt und über das Internet erreichbar sind.

Nach Einschätzung von BSI und BfV ist der Zweck der aktuellen Aktivitäten noch unklar. Allerdings könnten die gewonnenen Informationen künftig genutzt werden, um gezielt Einfluss auf technische Systeme zu nehmen. Langfristig könnten solche Angriffe sogar Auswirkungen auf die Stabilität der Energieversorgung haben.

IoT-Geräte absichern

Dabei sind Photovoltaik-Anlagen nur ein Beispiel für die wachsende Zahl sogenannter IoT-Geräte (Internet of Things) – also vernetzter Systeme, die Daten austauschen und aus der Ferne gesteuert werden können. Dazu gehören beispielsweise auch intelligente Stromzähler, Wärmepumpen, Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge oder Smart-Home-Komponenten. Für alle gilt: werden sie nicht ausreichend geschützt, können sie ein potenzielles Ziel für Cyberangriffe sein.

Die aktuelle Warnung verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, alle internetfähigen Geräte und Systeme regelmäßig auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Dazu zählt unter anderem:

  • sichere Passwörter verwenden, 
  • aktuelle Softwarestände prüfen und
  • den Zugriff aus dem Internet auf das notwendige Maß beschränken.

Die CSBW informiert zum aktuellen Fall, gibt Empfehlungen zum Schutz von Photovoltaik-Anlagen und schult interessierte Angehörige der Landesverwaltung und Kommunen im Baden-Württemberg zum sicheren Umgang mit IoT-Geräten: