CSC KMU für Unternehmen

Der CyberSicherheitsCheck für KMU (CSC KMU) richtet sich im Fokus an Unternehmen mit 10 bis ca. 50 Mitarbeitenden. Er eignet sich auch für die Beratung von Kleinstunternehmen in einer Größenordnung von unter 10 Mitarbeitenden sowie in Enzelfällen für größere Unternehmen bis ca. 100 Mitarbeitende.

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Der CyberSicherheitsCheck für KMU ist ein maßgeschneidertes Beratungsangebot zur Cybersicherheit für kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg. Es soll als Einstieg in das Thema dienen.

Das Beratungsangebot sieht vor, dass geschulte Beraterinnen und Berater in ca. einstündigen Gesprächen die Unternehmensleitung für die grundlegenden Themen der Cybersicherheit, ihre Verantwortung in der Führungsrolle sowie für die Umsetzung konkreter Maßnahmen sensibilisieren. Mit einer Checkliste wird der Ist-Zustand erhoben und als Ergebnis werden konkrete Handlungsempfehlungen für mehr Cybersicherheit im Betrieb identifiziert.

Logoübersicht der beteiligten Multiplikatoren: Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag, HandwerkBW, Handwerkskammern Baden-Württemberg, Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. und Wirtschaftsförderung Region Nordschwarzwald

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Wer bietet den CyberSicherheitsCheck für KMU an?

Das Beratungsangebot erfolgt unter Anleitung der CSBW über Multiplikatoren, die den KMUs geschulte Beraterinnen und Berater für den CSC KMU zur Seite stellen. Dies erfolgt derzeit durch Beratende des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) sowie der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Baden-Württemberg. Ergänzt wird dies durch die Beratung über Beratende der Handwerkskammern in Baden-Württemberg (Handwerk BW) und der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. (Bauwirtschaft BW). Neu hinzugekommen ist die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, welche nun auch den CSC KMU anbietet.

Ansprechpartner der HWK

  • Alle Mitgliedsunternehmen des Branchenverbands Bauwirtschaft Baden-Württemberg e. V. können sich wenden an: 

    Maximilian Dudenhöffer
    Bassermannstraße 40, 68165 Mannheim
    Telefon: 0621 42301-47 
    E-Mail: dudenhoeffer@bauwirtschaft-bw.de

Ansprechpartner der IHK

  • Jochen Protzer, Geschäftsführer
    Westliche Karl-Friedrich-Straße 29-31, 75172 Pforzheim
    Telefon +49 72 31 / 154 369-30
    Mobil    +49 152 32766791
    E-Mail:  jochen.protzer@nordschwarzwald.de

Was ist der Unterschied zum Angebot des BSI, dem CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076?

Der Beratungsansatz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemäß der DIN SPEC 27076 ist deutlich umfassender und tiefgehender. Das Beratungsgespräch ist mit ca. drei Stunden deutlich länger und erfolgt kostenpflichtig durch dazu befähigte IT-Dienstleister. Der CyberSicherheitsCheck hingegen dient als niederschwellige Einstiegs-/Orientierungsberatung. Die Beratung des BSI eignet sich als Folgeberatung

Wand im BSI-IT-Lagezentrum mit BSI-Logo

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Entstehungsgeschichte

Der CyberSicherheitsCheck für KMU ist das Ergebnis des Forschungsprojekts CyberWuP. Das Forschungsprojekt CyberWuP der Hochschule Aalen wurde gefördert durch das Innenministerium im Rahmen der Digitalisierungsstrategie. Teil des Forschungsprojektes war eine Bedarfserhebung durch eine Onlinebefragung bei zahlreichen Unternehmen sowie die anschließende wissenschaftliche Auswertung und Ausarbeitung der Beratungsinhalte. Darauf aufbauend wurde das Beratungskonzept entwickelt. Unter der Steuerung der Hochschule Aalen und mit großer Unterstützung der IHK Ostwürttemberg, die unter anderem ein entsprechendes Schulungsformat für Beraterinnen und Berater umsetzte, konnte das Konzept unter Beteiligung der IHKen Stuttgart, Reutlingen und Bodensee-Oberschwaben in über 50 Unternehmen in Baden-Württemberg erfolgreich erprobt werden. Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des Piloten erfolgte durch die Hochschule Aalen. Das Landeskriminalamt und die Cybersicherheitsagentur unterstützten bei der Erarbeitung der wesentlichen fachlichen Beratungsinhalte.

Mit Abschluss des Forschungsprojekts und um die Stärkung des CSC KMU weiter voran zu treiben, wurde beschlossen, die Verantwortung für die Bearbeitung dieses wichtigen Bausteins in der Cybersicherheitsarchitektur des Landes Baden-Württemberg eigenverantwortlich in die Hände der CSBW zu legen.